In dem vielleicht „schnellsten“ Kurzbahnbecken Deutschlands, in der Wuppertaler Schwimmoper, kamen am ersten Novemberwochenende die besten Schwimmerinnen und Schwimmer aus Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich miteinander zu messen. Mit zwölf Aktiven, die sich imVorfeld für die NRW-Kurzbahnmeisterschaften qualifiziert hatten, war die erste Wettkampfmannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins von 1911 e.V. breit vertreten: Alexander Dolgich (2011), Sara Höschen (2011), Magdalena Kalis (2008), Johannes Kloppenburg (2008), David Laikom (2011), Dora Milovanovic (2008), Marharyta Mohiliei (2009), Amelie Saika (2010), Lukas Sarcevic (2008), Darya Sklyar (2008), Maximilian Wolf (2009) und Pia Zillmann (2008). Darüber hinaus waren zwei weitere Athleten, David Höschen (2007) und Thea Salay (2008), als reine Staffelteilnehmer eingesetzt. Ben Oliver Schachler und Leon Zahn, die im Einzel bzw. in der Staffel an den Start gehen sollten, fielen leider krankheitsbedingt aus.
Allen voran stachen die Leistungen von David Laikom heraus, der dreifacher NRW-Vizemeister in der Jugendwertung wurde – über 50m und 100m Freistil sowie über 50m Rücken – und dabei seine erst knapp zwei Monate alten Bestzeiten pulverisierte. Nach einem intensiven Herbsttrainingslager gelang es ihm so, seine persönliche Bestzeit über 50m Freistil von 25,46s auf 24,59s und über 50m Rücken von 29,13s auf 28,73s zu drücken. Bei 100m Freistil „übersprang“ er zu seinem Erstaunen sogar die 0:55s und verbesserte sich trotz der kurzen Distanz um anderthalb Sekunden von 0:56,44s auf 0:54,91s.
Sechs Sportler qualifizierten sich aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen sogar erstmals für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) 2025, die vom 13. bis 16.11.2025 ebenfalls in Wuppertal ausgetragen werden: Alexander Dolgich über 400m Lagen, Dora Milovanovic über 200m Rücken, Marharyta Mohiliei über 50m Brust, Lukas Sarcevic über 100m Lagen und 200m Brust, Darya Sklyar über 800m Freistil, 400m Lagen und 400m Freistil sowie Pia Zillmann über 200m Brust, die sie in einem hinsichtlich der Technik und der Einteilung nahezu einwandfreien Rennen in 2:42,31min zurücklegte und ihre alte Bestzeit damit um stolze drei Sekunden unterbot. „Wir freuen uns riesig, zum ersten Mal bei den DKM dabei zu sein, und sind stolz, unseren Verein gleich zu sechst auf nationaler Ebene repräsentieren zu dürfen“, sind sich die Qualifikanten einig. Die TG 1, die sehr zufrieden nach Paderborn zurückkehrt, gönnt sich nur eine kurze Verschnaufpause, denn auch für die anderen stehen Anfang Dezember schon die Bezirks-Kurzbahnmeisterschaften in Ostwestfalen-Lippe vor der Tür.